10/12/16

Rezension INFANTEN

Danke Rodeo München! Wir hatten einen tollen Auftritt mit genialem Zwischenfall: Genau zum richtigen Zeitpunkt im Stück, am Anfang einer längeren Stille, in der die beiden Darsteller eigentlich nicht so viel tun außer ein bisschen am Boden zu knibbeln und zu lecken und ab und zu zum Publikum zu schauen, guckten plötzlich – für alle sichtbar – drei neugierige Kinder durch die mittige Hintertür auf die Bühne. Hilde und Dwayne, die „Infanten“, integrierten den Moment wunderbar in ihr Spiel. Wer waren diese Kinder? Kann ich sie für die nächste Vorstellung buchen?

Die Süddeutsche schreibt in ihrer Festivalrezension zu INFANTEN:

„Und die Produktion, die ganz am Ende des Festivals nachgerade glücklich macht, ist das einzige Ganz-und-Gar-Gastspiel, das Sarah Israel sich gegönnt hat: In Jolika Sudermanns „Infanten“ haben sich die Performer Hilde Labadie und Dwayne Toemere bis in die winzigste Körperunwucht und Seelenkrümmung hinein in die Welt von Kleinkindern zurückbegeben, die mit dem ganzen Körper die ernsthafteste Welterforschung betreiben und mit den ersten zusammenhängenden Wackelschritten zu Superhelden für sich selber werden.

Es steckt viel Komik, aber auch eine enorme Lebensweisheit in dem Stück, das doch eigentlich nur aus Wanken, Greinen und brabbelnder Mundgymnastik besteht. Toll, wenn man sich so produktiv in etwas verbeißen kann. Die Münchner Szene kann daraus nur lernen – „Rodeo“ war ja von Beginn an als Lernfestival konzipiert.“

11/22/10

Camino 3rd part

Having spent 9 days sitting and meditating in Taizé, I felt a strong urge to move again. So I took the night train to Figeac , a little town in the south full of beautiful memories, since my pilgrimage ended there last summer.
In the following week, I walked direction southwest towards Moissac, being in excellent company! Here are some impressions:

11/11/10

Camino 2nd part

And here the continuation of the journey/life changing experience: After enjoying the intense light and the fantastic city life of the chti people in the french north  and dancing bal folk in Belgium  with my cousin , I took a lift to Taizé, a christian monastery in Bourgogne. The car of the guys who gave me a ride decided not to join us until the end , but thanks to Mr Bauer, a lovely and diplomatic account executive, we continued our journey by train/hotel/bus, arrived safely in Taizé in order to spent an intense/contemplative/communicative/mind-broadening week there together .

Part 3 follows.

08/24/10

Laufen Lopen Marcher Walking Andar

Ultreia y sus eia!

I am writing from Lille, north of France, where I am taking a little break from a long walk. My plan is to walk from my place of birth (Kirchberg an der Jagst in South Germany) to Le Puy-en-Velay in South of France, where I started the Camino de Santiago last year, so that in the end I’ll have walked from Kirchberg to Santiago and Finisterra. Sounds finical. Is finical. I am finical, and I like to walk.

Before yesterday, August 22, I crossed the river Rhine and stepped on french ground after almost two weeks and 300 kilometers in Germany. I like the idea that I can walk to any place that is not an island. Might walk eastwards some day. Mongolia or Georgia.

Here are some pictures of the last two weeks (from Kirchberg to Colmar).

Danke an Georg (SHA), Michel, Tobi und Monika von der Ebersberger Sägemühle, Oma Marlies, das Weingut Zimmer, die zwei Motorradfahrer im Neckartal, Gregor und Michael vom Hospitality Club, die Schwestern des Klosters Liebfrauenhöhe, das Schreinerehepaar in Leinstetten, Bernd und seine Familie in Reilinsberg, Frank und Andrea in Gutach und Philippe und José in Colmar für eure große Hilfe und Gastfreundschaft – und Heli, Schorsch und Alexander für euer spontanes Mitläufertum und die fröhliche Gesellschaft 😉